Nachdem ich bisher viele alte Tempel, Schloesser und Monumente gesehen habe, wollte ich hier den vor kurzer zeit errichtete moderne Lotus tempel anschauen. Der Tempel wurde von einer Glaubensgemeinschaft der Baha i gegruendet. Er soll gemaess deren philosophie alle menschen gleich welcher religion als Tempel fuer das persoenliche gebet dienen. Auch hier gab es eine grosse Schar Leute die dieses imponierende bauwerk besichtigen wollten. Der Weg fuehrte ueber einen sehr langen weg in einem gepflegten park zuerst zur schuhabgabe. Um die abgabe und ruecknahme zu erleichtern verteilte man hier saecke wo familien und gruppen ihre schuhe gemeinsam hineinstecken konnte . Es war etwa 40 grad heiss vor mir war eben eine gruppe die die schuhe auszogen mir kam eine eine wolke fussschweiss geschwaengerter luft entgegen, dass es mich fast umstellte. Zum glueck waren anschliessend dem weg entlang bastteppiche gelegt, denn die steinplatten und – treppen , die auf dem Weg zum tempel fuerten waren feurig heiss. DerTempel , eine moderne harmonische Architektur in Beton und Glas in Form einer sich oeffnenden lotusbluete hat 6 eingaenge. Die Besucher wurden zu den eingaengen gefuehrt wo man von einem mann und einer frau in 4er reihe aufgestellt wurde. Damit wurde der indischen art sich vorzudraengen einhalt geboten. Und sobald ungefaehr 200 pesonen anwesend waren , wurden die naechsten zu einer anderen tuere geleitet. Wir mussten etwa 10 minuten warten, dann erklaerte die eine frau die philosophie und zweck des temels von dem ich nicht viel verstand. Aber sie ermahnte alle sich geordnet in den tempel zu begeben, nicht zu sprechen sondern ein gebet zu sprechen, jeder seiner religion enstsprechend. Das innere bot platz fuer mehr als tausend personen. Jedenfalls verlor sich unsere Gruppe im riesigen gebaude. Das sehenswerteste im innern, neben der harmonischen Architektur war die Kuppe. Es gab kein Altar kein Schrein, keine Heiligenfigur. Nur ein spirituelle Atmosphaere die durch den Einfall des lichts das durch die verschiedenen Spalten und fenster einfiel. Im innern paste die eine frau auf, dass ruhe herrschte. Sobald jemand zu plaudern anfieng wurden sie aufmerksam gemacht, dass hier nicht gesprochen werden duerfe. Nach etwa 10 minuten leerte sich der saal und erst anschliessend wurden die naechten eingelassen. Draussen konnte man noch seine fuesse im rings um den temples angelegten wasserbecken baden,